Auch 2012 gibt es wieder ein Benefiz-Konzert mit den Bobcats fürs Friedensdorf in Oberhausen. Am 27. Januar um 19 Uhr geht es los.
 

Im vergangenen Jahr fiel der Schnee eimerweise. Und dennoch war das Gasthaus Schaaf anläßlich des Benefizkonzertes der Solinger Band Bobcats Ende Januar 2011 bestens besucht. Über 1000 Euro kamen zusammen. Was genauso wichtig war: Interessierte informierten sich über die Friedensdorf-Arbeit und engagieren sich seither.

Die Bobcats spielen bereits im dritten Jahr für die Oberhausener Friedensengel im Schaaf. Das Datum am Freitag, 27. Januar ist gut gewählt. Zwei Tage vorher startet ein erstes Team zum Wintereinsatz nach Afghanistan. Wieder werden über 100 Kinder, die kriegsverletzt oder schwer krank sind, zur medizinischen Versorgung in deutsche Kliniken geholt.

In Solingen helfen die Ärzte der St. Lukas-Klinik und des Klinikums mit und operieren ehrenamtlich. Einen kurzen Vortrag über seine Arbeit hält vor dem Konzert Dr. Erich Theo Merholz von der St. Lukas-Klinik. Der Chefarzt der Ohligser Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie operierte bereits mehr als 50 Kinder mit komplizierten Kieferfehlbildungen. Ein 15minütiger, fesselnder Vortrag, dem heißer Bebob, Swing und Jive folgen wird.

Ab 20 Uhr ruft Bandleader Heinz Sierung zu Swing und Livemusik. Natürlich darf getanzt werden.
 

Bobcats und
Friedensdorf
sagen Danke!


Das Benefiz-Konzert der Bobcats
am 30. Januar im Gasthaus Schaaf
hat eine Barsumme von 1059,08 €
ergeben.

Dazu kommen weitere Spendenzusagen vom Abend.

Im Mai (Termin folgt) wird es
eine Neuauflage des
Benefiz-Konzerts geben, damit
auch alle die kommen können, denen
es am Samstag zu glatt im neuen
Wintersportgebiet Krahenhöhe war.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit,
unter dem Stichwort
"Bobcats-Konzert" das Friedensdorf zu
unterstützen. Guckst Du da:
Dorf

Hier einige Bilder vom Bobcats-Konzert:

 

 

Uli Preuss

Die Bobcats
 
Weiter Bilder. Für die Großansicht einfach draufklicken!


Brigitte              Hans-Werner diffus

Hans Werner    Heidi                  Heinz
versteckt

              
Klaus quick fingers  Klaus verrauscht    Wenn Katzen boben
 
Zum Friedensdorf:



Die Arbeit des Friedensdorfes besteht im Wesentlichen aus drei Säulen:

1. Medizinische Einzelfallhilfe für kranke und verletzte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht geholfen werden kann, die aber durch eine Behandlung in Europa eine Chance auf Heilung haben.
2. Hilfsprojekte in Kriegs- und Krisengebieten verbessern die medizinische Versorgung vor Ort.
3. Friedenspädagogische Arbeit fördert humanitäres Bewusstsein und soziales Engagement. Seit 1986 ist das Friedensdorf Bildungswerk staatlich anerkannt.

Die Arbeit von Friedensdorf International ist als mildtätig anerkannt und finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Das DZI-Spendensiegel bestätigt einen verantwortungsvollen, effektiven Umgang mit den Spenden.

Einzelfallhilfe:

Für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist die Behandlung in Europa oft die letzte Überlebenschance. Die Einzelfallhilfe von Friedensdorf International setzt ein, wenn die Kinder in ihren Heimatländern nicht mehr medizinisch versorgt werden können. Hierzu werden strenge Kriterien angelegt, um die Kinder nicht unnötig von ihren Familien zu trennen:

1. eine medizinische Behandlung in der Heimat ist nicht möglich
2. eine erfolgreiche Behandlung der Kinder in Europa muss gesichert sein
3. die Familien, die Partnerorganisationen und die Heimatländer müssen sicherstellen, dass die Kinder nach erfolgter Behandlung zurückkehren können
4. zusätzlich muss eine soziale Indikation gegeben sein und die tatsächliche Hilfsbedürftigkeit der Familien nachgewiesen werden

In der Regel werden die Kinder mit internationalen Fluglinien nach Deutschland gebracht, um dann in Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen Kliniken, die die stationären Behandlungen kostenlos übernehmen, versorgt zu werden. Danach werden sie in der eigenen Heimeinrichtung, dem Friedensdorf Oberhausen, aufgenommen und erhalten weitere Rehabilitationsmaßnahmen. Sind diese abgeschlossen, werden die Kinder auf die Rückreise in die Heimat und zu ihren Familien vorbereitet. Natürlich gehört auch Sport, Spiel und Vergnügen zum Programm, ehe die Taschen für die Heimkehr gepackt werden.
Über die Einzelfallhilfe betreut das Friedensdorf ständig bis zu 300 Kinder aus durchschnittlich zehn Nationen. In den letzten Jahren konnten pro Jahr rund 1000 Kinder auf diesem Wege versorgt werden. Die Liste der Länder, aus denen die Kinder kommen, ist lang.
Oft waren die Namen dieser Länder vor Jahren in den Schlagzeilen, wenn es um Krieg, Zerstörung und Elend ging, und vielfach werden sie von den schnelllebigen Schreckensnachrichten aus anderen Gebieten verdrängt. Doch das Leid und die Schmerzen der Kinder dort sind nicht verschwunden.

Projekte

Weltweite Projekte helfen, die medizinische und humanitäre Versorgung in Kriegs- und Krisengebieten zu verbessern. Friedensdorf International baute bis heute 15 Friedensdörfer, mehr als 100 Basisgesundheitsstationen, Krankenstationen, Orthopädiewerkstätten etc., förderte sie mit Hilfe der Bundesregierung finanziell und logistisch und übergab sie in die Verantwortlichkeit der Partnerorganisationen vor Ort. Container- und Lkw-Transporte bringen ständig Hilfsgüter, Medikamente und Lebensmittel zu den regierungsunabhängigen Partnerorganisationen. Gemeinsam mit ihnen bemüht sich das Friedensdorf ständig, neue Projekte zu realisieren und deren Finanzierung abzusichern - Hilfen zur Selbsthilfe im Heimatland, die langfristig dafür sorgen sollen, dass die Kinder in der Nähe der Eltern versorgt werden können.

Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung

Die gesamte Arbeit der Einzelfallhilfe wird aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. So auch der komplette Betrieb des Friedensdorfes. Vor diesem Hintergrund zukunftsweisend ist die Gründung der Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung im Jahr 2001. Sinn der Stiftung ist es, die Arbeit langfristig finanziell abzusichern.
Während die "normale" Spende direkt für die laufenden Ausgaben verbraucht wird, werden in die Stiftung eingebrachte Spendengelder, Vermächtnisse oder Immobilien gewinnbringend angelegt. Von den Erträgen kann dann wieder ein Teil der Arbeit des Friedensdorfes finanziert werden. Da nicht die Stiftungs-Einlagen selbst, sondern nur deren Gewinnerträge verbraucht werden, kann langfristig gesehen aus einer zuverlässigen Finanzquelle geschöpft werden. Die Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten wird dadurch unabhängiger von den Unwägbarkeiten eines schwankenden Spendenaufkommens.

https://www.friedensdorf.de


https://www.friedensdorf.de/documents/Info-Flyer_ffd.pdf




Wer direkt spenden möchte, helfen möchte, kann das auf folgendes Konto tun:

Stadtsparkasse Oberhausen
102400 (BLZ 365 500 00)
IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00
SWIFT-BIC: WELADED1OBH

Stichwort: „Schaaf 2012 Solingen“